Was ist der Kern der Lehren Buddhas?

Einfach ausgedrückt ist die zentrale Botschaft Buddhas, daß wir anderen Lebewesen keinen Schaden zufügen sollten und uns stattdessen bemühen sollten, ihnen so viel wie möglich zu helfen. Anders gesagt: schädlichen Handlungen ist zu entsagen, untadelige Tugend ist zu schaffen, der eigene Geist ist unter Kontrolle zu bringen. Das ist die Lehre Buddhas. Wir machen Schluß mit schädlichen Handlungen (töten usw.) und mit der zerstörerischen Motivation (Zorn, Anhaftung, Engstirnigkeit und dergleichen).

Wir hören damit auf, uns selbst und anderen zu schaden. Bei der Verwirklichung vollkommener Tugend entwickeln wir heilsame Eigenschaften wie unteilbares Mitgefühl und bedingungslose Liebe. Wir beginnen, Handlungen auszuführen, die von diesen positiven Gedanken motiviert sind und wir lernen den Geist zu beherrschen, so werden wir ruhig und friedfertig. und indem wir die Wirklichkeit verstehen lernen, können wir alle falsche Vorstellungen vernichten.

Die Kernbotschaft der Lehren Buddhas ist auch in den drei Prinzipien des Pfades enthalten: «Entsagung» (auf Tibetisch wörtlich „entschiedenes Verlassen“ des zwanghaften Daseinskreislaufs), «das hingebungsvolle Herz» sowie «die Weisheit, welche die Leerheit erkennt».

Am Anfang versuchen wir sicherlich der Verwirrung zu entkommen, die aus unseren Problemen und deren Ursachen besteht. Dann sehen wir zunehmend, wie andere Menschen ebenfalls Probleme haben. Von Liebe und Mitgefühl erfüllt, verpflichten wir uns von ganzem Herzen dazu, selber ein Buddha zu werden, um den anderen wirklich tatkräftig helfen zu können. Dafür ist es unerläßlich, allumfassende Weisheit zu entwickeln, damit wir die wahre Natur von uns selbst wie auch der anderen Phänomene erkennen können.

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