Unsere Lehrer & Lehrerinnen

Dagri (Pari) Rinpoche

Dagri RinpocheVen. Dagri Rinpoche wurde 1958 in Tibet geboren und wuchs während der chinesischen Kulturrevolution auf. Schon früh wurde er als inkarnierter Tulku erkannt. Da sein Kloster von den Chinesen zerstört wurde, besuchte er die Staatsschule, arbeitete dann u.a. als Kuh- und Schafhirte, später in einer Kohlenmine. Trotz dieser schwierigen Jahre war es ihm möglich seine Werte zu leben, für andere da zu sein und ihnen zu dienen. 1982 gelang es Dagri Rinpoche Tibet zu verlassen. In Südindien an der Klosteruniversität Sera Je absolvierte er 1999 den Lharampa Geshe. Seither lehrt er in Nepal, Indien und im Westen.

Rinpoche lebt hauptsächlich im Namgyal Kloster, dem persönlichen Kloster von S.H. Dalai Lama in Dharamsala. Auf Bitte von Lama Zopa Rinpoche verbringt er viel Zeit damit, in diversen FPMT Zentren Belehrungen und Einweihungen zu geben. Dagri Rinpoche ist vor allem für sein freundliches, liebevolles Wesen bekannt und aufgrund seines Humors wird er auch von seinen Schülern als "Lachender Buddha" bezeichnet. 

Dagri Rinpoche hat bisher zu folgenden Themen in Wien gelehrt: Vajrasattva Reinigungspraxis, Lojong in sieben Punkten und Lamrim Delam von Panchen Losang Chokyi Gyaltsen. Er hat Einweihungen in die Grüne Tara, Medizinbuddha, Kurukulle, Vajrasattva und die 21 Taras gegeben. Immer wenn Rinpoche in Wien ist, gibt es auch Gelegenheit bei ihm Zuflucht zu nehmen und bei Bedarf die Laiengelübde zu nehmen.

Geshe Thubten Soepa  

Ven. Geshe Thubten Soepa wurde 1955 in Zanskar (Nordindien) in eine Familie mit sehr respektierten Praktizierenden geboren. Er trat mit vierzehn Jahren ins Kloster von Domo Geshe Rinpoche in Kalimpong ein. Danach widmete er sich seit seinem 19. Lebensjahr dem Studium der buddhistischen Philosophie an der Klosteruniversität Sera Je in Südindien. Nach 21 Jahren Studium absolvierte er seine Prüfungen und erhielt den höchsten erreichbaren Titel als Lharampa Geshe, vergleichbar einem Professor der Philosophie. Seither ist er als Lehrer tätig, erst in den südindischen Klöstern Dzongar Choden und in Sera. Von 1998 bis 2007 war Geshe-la Residentlehrer in München, wo er am Aryatara Institut unterrichtete. Seine Wurzellamas sind Seine Heiligkeit der 14ente Dalai Lama und Ling Rinpoche.

Während Geshe La residenter Lama im Aryatara Institut (ATI) in München war, kam er mehrmals im Jahr für Belehrungen zu uns nach Wien. Seit einigen Jahren unterrichtet er weltweit in den verschiedensten Zentren und besucht uns weiterhin einmal im Jahr. Sein nächster Besuch im PLC ist im Jahr 2016.

Geshe Soepa gab bei uns Belehrungen: zur Buddhanatur (Uttaratantra), zu Bodhicitta, in die 21 Taras uvm. Immer wieder gibt er auf unsere Bitten hin, Einweihungen in die Weisse Tara, Medizinbuddha oder Weißen Manjushri. 

Geshe Tashi Tsering 

Geshe TashiVen. Geshe Tashi wurde 1958 in Purang in Westtibet geboren. Ein Jahr später flohen seine Eltern mit ihm nach Indien. Mit 13 Jahren trat er in die Klosteruniversität Sera Je in Südindien ein, wo er mit dem Lharampa Geshe das philosophische Studium abschloss. Anschließend studierte er ein Jahr am Höheren Tantrischen College (Gyuto).

Geshe Tashi lehrte bereits in Sera, anschließend im Kloster Kopan, Nepal, und am Gandhi Foundation College in Nagpur, Indien. Das Kloster Nalanda in Südfrankreich war Geshelas erste Station in Europa. Von dort kam er 1994 ins Jamyang Buddhist Centre in London, wo er seitdem Residentlehrer ist. Geshe Tashi ist bekannt für seinen warmherzigen, klaren und humorvollen Unterricht. Er unterrichtet sowohl in den verschiedenen Zentren in England, als auch rund um die Welt. Geshe Tashi ist auch Übersetzer für S.H. Dalai Lama (tibetisch - englisch) und reist mit Ihm wenn er nach Europa kommt.

Da er schon lange im Westen lebt, kennt er unsere Denk- und Lebensweise, daher unterrichtet er sehr alltagsbezogen. Geshe Tashi hat speziell für uns Westler das 2-jährige Studienprogramm „The Foundation of Buddhist Thought“ erstellt.

Geshe La kommt seit vielen Jahren nach Wien um uns Unterweisungen zu geben. Er lehrte bei uns zu diesen Themen: Leerheit, Herzsutra, Zuflucht uvm.

Geshe Dondrup Tsering


 

 Geshe Dondup Tsering wurde 1971 in Arunachal Pradesh, Indien, geboren.   Schon früh hatte er den Wunsch, Mönch zu werden, und als er 14 Jahre alt war,  erhielt er die Erlaubnis seiner Eltern ins Kloster Seraje einzutreten. Nach 17 Jahren intensiven Studiums legte er 2002 die Prüfung eines Geshe Lharampa ab. Er vollendete seine Studien dann durch einen einjährigen Aufenthalt im tantrischen Kolleg von Gyumed.
 
Von 2004 bis 2009 übernahm Geshela verschieden Aufgaben im Kloster Sera, bis Lama Zopa Rinpoche ihn bat, Lehrer im FPMT Zentrum Kushi Ling (Italien) zu werden.
 
Geshe-la besuchte uns bereits zwei Mal und wir hoffen, dass er nun öfters zu uns kommen kann.
 
 

 Geshe Ngawang Jangchub

Geshe Ngawang Jangchup wurde in Lingshed in Ladakh geboren und legte im Alter von 14 Jahren die Novizengelübde im Kloster in Lingshed ab. 1968 ging er nach Drepung, Indien, um seine Studien an der tibetischen Klosteruniversität fortzusetzen. Im Dezember 1990 legte er in Varanasi seine Abschlussprüfung für den Geshe Lharampa, dem höchsten Grad in der Gelug Tradition, ab.

Als er im Sommer 1991 nach 23 Jahren wieder nach Ladakh zurückkam, mußte er feststellen, daß sich die Lebensbedingungen und das Ausbildungsniveau während seiner Abwesenheit nicht verbessert hatten. Seither versucht er die Härten des Lebens der Bevölkerung in Lingshed durch verschiedene Maßnahmen zu vermindern. Im Rahmen der spirituellen Betreuung berücksichtigt er auch die Anwendung der buddhistischen Weltsicht auf die aktuellen Lebensumstände und Probleme. Vor einigen Jahren begann Geshe La, ein Nonnenkloster in Lingshed aufzubauen.

Seit 1997 reist Geshe Ngawang Jangchup in den Westen, unterrichtet in buddhistischen Zentren und leitet Retreats. Er lehrt und betreut als Laien-Geshe viele SchülerInnen und unterstützt mit verschiedenen Projekten die Menschen in Lingshed. 

Geshe La kommt seit vielen Jahren regelmässig nach Wien und berührt durch seine herzliche und ruhige Art. Seine Belehrungen sind sehr praxisbezogen. Er lehrte bei uns zu diesen Themen: Bodhicitta, Friedliche Stille (Shamata) uvm. 

 Sangye Khadro (Ehrw. Kathleen McDonald)

Ven. Sangye Khadro ist eine der ersten Frauen im Westen, die zur vollordinierten Nonne (Bikshuni, tibetisch Gelongma) ordiniert wurde und wirkt seit über 30 Jahren als buddhistische Lehrerin. Sie ist Autorin des Bestsellers: „Wege zur Meditation“ und Co- Autorin des Buches „Heilsame Furcht“ mit Lama Zopa Rinpoche. 2013 ist ein neues Buch von Sangye Khadro über Bodhicitta im Diamant Verlag erschienen.

Chö La lebt momentan in Pomaia im Lama Tsonghapa Institut (Italien) und studiert dort im Rahmen des siebenjährigen Master Programm. Sie besucht unser Zentrum seit 3 Jahren und lehrt hier hauptsächlich zum Thema Umgang mit negativen Emotionen. 


Ani Rita Riniker (Ehrw. Losang Palmo)

Ven. Rita Riniker (geb.1950) ist Schweizerin und war von 1991 - 2006 als tibetisch-buddhistische Nonne in Dharamsala, Indien tätig, wo sie im Meditationszentrum Tushita in Dharamasala Kurse über buddhistische Grundlagen und Meditation hielt. Sie lehrt seit vielen Jahren in Europa, Israel, Australien und Neuseeland. Seit 2007 konzentriert sich Ani Rita auf die Schweiz, wo sie 6 Monate im Jahr im FPMT Zentrum Longku in Bern lebt. Weitere 3 Monate des Jahres verbringt sie in Israel, wo sie als Hauptlehrerin tätig ist.

Durch ihre humorvolle, bodenständige und zugleich einfühlsame Art gelingt es Ani Rita, eine Brücke zwischen Buddhismus und westlichen Religionen zu schlagen. Sie erklärt und bearbeitet die Themen des tibetischen Buddhismus so, dass sie auch in unserem Alltag zum Tragen kommen – dem Ort, wo Buddhismus praktiziert und gelebt sein will.

Sie kommt regelmäßig nach Wien und hat bei uns schon zu vielen Themen unterrichtet, zuletzt zu den Vier Vergegenwärtigungen - anlässlich des Besuchs von S.H. Dalai Lama in Klagenfurt. Ende des Jahres 2012 hatte wir das gute Karma das Ani Rita erstmals in Wien ein Tara City Retreat abhielt und wir die Gelegenheit hatten intensiv zu praktizieren.

Dr. Birgit Schweiberer (Ehrw. Losang Drime)

Ven. Dr. Birgit Schweiberer, ist Ärztin und seit 1998 ordinierte Nonne der tibetisch-buddhistischen Tradition. Am Lama Tzongkhapa Institut in Italien absolvierte sie 16 Jahre lang Masters-Programme in Sutra und Tantra und zahlreiche Meditationsretreats unter Lehrern der Gelug-Tradition wie Geshe Jampa Gyatso und Khensur Rinpoche Geshe Jampa Tekchog und unterrichtete dort auch in den letzten neun Jahren. Gleichzeitig leitete und betreute sie etliche mehrjährige Buddhistische Studienprogramme und Meditationsretreats in Italien, Deutschland und Österreich.

 

Im Panchen Losang Chogyen Zentrum fanden bereits ein dreijähriges Studienprogramm zum Madhyamakavatara von Chandrakirti und im vergangenen Jahr einjährige Studienkurse zum Bodhicittavivarana von Nagarjuna und Uttaratantrashastra von Maitreyanatha statt.

Da die Ehrw. Birgit Schweiberer im Oktober 2013 den Wohnort nach Wien verlegt hat, um hier Tibetologie und Buddhismuskunde zu studieren, können nun auch regelmäßiger unter der Woche Unterrichte mit ihr im Panchen Losang Zentrum stattfinden.

 

Ehrw. Lobsang Namgyel  

namgyelVen. Lobsang Namgyel ist Australier und hat über 20 Jahre in Indien und Nepal gelebt um Buddhismus zu studieren. Seine Lehrer sind S.H. Dalai Lama, Denma Lochö Rinpoche, Chöden Rinpoche, Geshe Sonam Rinchen und Lama Zopa Rinpoche. Er hat ein vierjähriges LamRim Retreat sowie viele tantrische Retreats absolviert.

Seit 20 Jahren lehrt Ven. Namgyel an verschiedenen FPMT-Zentren weltweit. Er hatte die Ehre, 1990 persönlicher Attendant und Lehrer von Ösel Hita Rinpoche (Tulku von Lama Yeshe) zu sein, um ihm tibetische Gebete und Texte, sowie die englische Sprache zu unterrichten.

Ven. Namgyel ist ein sehr bekannter Reiki Meister, der seit über 15 Jahren weltweit Reiki Kurse abhält. Seit 2011 unterrichtet er bei uns: Reiki I und Reiki II, friedvoll leben - friedvoll sterben und Medizinbuddha Praxis. Seit 2013 gibt es jährlich die Gelegenheit an einem Medizinbuddha Retrat mit Ven. Namgyel in der Steiermark (Kalapa-Retreatzentrum) teilzunehmen. 

Ehrw. Jampa Ludrup 

Ven. Jampa Ludrup arbeitete im IT-Bereich, bis er vor über 20 Jahren Mönch wurde. Seither lebt Ven. Ludrup in Südindien im Kloster Sera Je. 1996 begleitete er Lama Zopa Rinpoche auf seiner Reise durch Asien und begann auf Rinpoches Empfehlung bei Yap Cheng Hai und Lillian Too Feng Shui zu lernen. Die letzten 15 Jahre unterrichtet er weltweit Feng Shui und berät Einzelpersonen, Instutionen und Unternehmen. www.jlgeomancy.com

2012 kam Ven. Ludrup auf Rat von Lama Zopa Rinpoche nach Europa und erstmals nach Wien um unser Zentrum in Feng Shui zu beraten und eine öffentliche Einführung in Feng Shui zu geben. 

 

Stephan (Pende) Wormland  

Stephan Wormland wurde in Deutschland geboren und praktiziert seit über 30 Jahren in verschiedenen buddhistischen Traditionen. Er absolvierte ein Studium der Klinischen Psychologie sowie eine Ausbildung in Gestalttherapie und war 8 Jahre in der Psychiatrie und als Rettungssanitäter tätig. Als Schüler von Lama Zopa Rinpoche lebte er 11 Jahre als tibetisch-buddhistischer Mönch, davon 8 Jahre als Manager und Direktor des Klosters Nalanda in Südfrankreich. Insgesamt 5 Jahre verbrachte Stephan in verschiedenen Retreats.  2009 hat er die Roben abgelegt. Derzeit lebt er als Lehrer im FPMT-Zentrum in Kopenhagen, gibt Kurse und leitet Meditationsklausuren in Europa.

Er unterrichtet einfühlsam und treffend und verbindet geführten Meditationen mit seinem psychologisch-buddhistischen Verständnis. Stephan (Pende) kommt seit vielen Jahren nach Wien. Seine praxisnahe Art ist besonders für AnfängerInnen (und Fortgeschrittene) geeignet.  

Siehe auch http://www.naturalmindfulness.net/

 Sylvia Wetzel 

Sylvia Wetzel, (geb.1949) Publizistin und Meditationslehrerin; Gymnasiallehrerin mit langjähriger Erfahrung in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur psychologischen und politischen Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ihre Lehrer sind vorallem Lama Thubten Yeshe, Lama Zopa Rinpoche, Rigdzin Shikpo. Sie lebte zwei Jahre als Nonne. Weitere wichtige Impulse bekam sie aus dem Rinzai-Zen, dem Theravada, dem Tara-Rokpa-Prozess. Sie war viele Jahre Vorstandsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) e.V. und Redakteurin der Lotusblätter. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

 

Dr. Alex Berzin

Dr. Alex Berzin erhielt 1965 seinen B.A.-Abschluss von der Abteilung für Orientalische Studien der Rutgers Universität und der Princeton Universität, 1967 seinen M.A. und 1972 den Ph.D. von der Abteilung für fernöstliche Sprachen (Chinesisch), Sanskrit und Indologie an der Harvard Universität. Er war unter anderem Übersetzer von S.H.Dalai Lama und lebte in den Jahren 1969 bis 1998 überwiegend in Dharamsala (Indien). Er ist Gründungsmitglied des Übersetzungsbüros an der Library of Tibetan Works and Archives. Zur Zeit lebt er in Berlin und lehrt dort an mehreren Dharma-Zentren. 

Er ist bekannt für sein großes Wissen, seine strukturierte Art und exakte Ausdrucksweise.   

Siehe auch www.berzinarchives.com.

                                                    

Claudia Wellnitz

Claudia Wellnitz begegnete Lama Thubten Yeshe und Lama Zopa Rinpoche 1980 und beschäftigt sich seither intensiv mit der buddhistischen Lehre, unter anderem während eines vierjährigen Studiums der buddhistischen Philosophie im Kloster Nalanda in Frankreich und mehreren langen Klausuren. Sie ist Tara Rokpa-Psychotherapeutin und leitet seit über 20 Jahren Klausuren und Kurse, in denen meditative und therapeutische Elemente verbunden werden. Sie ist Lektorin für buddhistische Verlage und Leiterin des Diamant Verlags.  

                                        

    

 

 
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